Mathematik-Olympiade in Bayern Erfolg für Lasse Geiger und Artem Geier vom THG Nördlingen

v.l.n.r.: Jürgen Christ, Artem Geier, Lasse Geiger und Schulleiterin Dr. Renate Rachidi freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme der beiden Schüler an der Mathematik-Olympiade.
v.l.n.r.: Jürgen Christ, Artem Geier, Lasse Geiger und Schulleiterin Dr. Renate Rachidi freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme der beiden Schüler an der Mathematik-Olympiade.

„In einer Mathe-AG stellt die AG-Leiterin drei Gefäße auf den Tisch. Das erste Gefäß fasst genau 10 Liter und ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Das zweite Gefäß fasst genau 5 Liter und ist leer. Das dritte Gefäß fasst genau 3 Liter und ist ebenfalls leer. Keines der Gefäße hat eine Mess-Skala. Nur durch Umgießen soll die Wassermenge, die sich im ersten Gefäß befindet, so auf die drei Gefäße verteilt werden, dass sich schließlich in einem der Gefäße genau 1 Liter Wasser befindet. Die AG-Leiterin behauptet: „Das schafft man mit viermaligem Umgießen.“ Beweise, dass diese Behauptung richtig ist.“ So lautete die erste Aufgabe aus der ersten Runde der diesjährigen Mathematikolympiade in Bayern. Hierbei handelt es sich um einen mehrstufigen Klausurwettbewerb für alle mathematisch interessierten Schülerinnen und Schüler von der dritten bis zur 13. Klassenstufe. Bundesweit knobeln jährlich über 200.000 Olympioniken an den Aufgaben der Schul- und Regionalrunde. Die besten schaffen es zur Landes- oder sogar zur Bundesrunde. Zwei dieser Teilnehmer kamen in diesem Schuljahr vom Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen: Lasse Geiger aus der achten und Artem Geier aus der neunten Jahrgangsstufe. In der ersten Runde mussten die beiden Schüler zu Hause verschiedene Aufgaben bearbeiten, die dann vom Fachbereichsleiter für Mathematik, Jürgen Christ, korrigiert wurden. Wichtig war dabei, dass der Lösungsweg mit Begründungen und Nebenrechnungen stets deutlich erkennbar war. Lasse erzielte in dieser ersten Runde einen sehr guten Erfolg, Artem einen guten Erfolg. Mit diesen hervorragenden Ergebnissen waren beide Schüler auch zur zweiten Runde zugelassen worden, in es galt, eine vierstündige Klausur in der Schule zu bearbeiten, die beide Jungen absolvierten. Allerdings reichten die Ergebnisse hierbei jedoch nicht für eine Qualifikation zur überregionalen dritten Runde. Dennoch war für beide die Teilnahme ein großer Erfolg, für den sie nun mit je einer Urkunde ausgezeichnet wurden.