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Friedensbotschaft am THG

Nachdem Aurelius Graser (Q13) bereits im Rahmen des THG-Weihnachtskonzerts von seiner Teilnahme an der Internationalen Friedenskonferenz „IYCPF“ in Hiroshima berichtet hatte, präsentierte er am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien allen THG-Schülerinnen und -Schülern Eindrücke seiner Reise, die im Sommer 2025 stattgefunden hatte. Die kombinierten Jahrgangsstufengruppen 5 / 6, 7 / 8, 9 / 10 sowie 11 bis 13 erfuhren dabei jeweils auf altersangemessene Weise, was Aurelius als Vertreter des THG in Japan erlebt hatte und wie wichtig die Botschaft des Friedens in unserer Gegenwart auch vor dem Hintergrund der Geschichte ist. 
Insbesondere die Kinder der 5. und 6. Klassen hatten viele Fragen, welchen sich der angehende Abiturient gerne stellte – so gab er bereitwillig Auskunft zu landestypischem Essen, Kommunikation über Sprach- und Kulturgrenzen von 53 Teilnehmenden aus 16 Ländern hinweg, aktuell konfliktbehaftete Themen und den geschichtlichen Hintergrund des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945. In diesem Zusammenhang erzählte der Jugendliche den Kindern auch die Geschichte Sadako Sasakis: 
Sadako Sasaki war ein Mädchen, das den Atombombenabwurf im Alter von zwei Jahren überlebte. Später erkrankte sie jedoch infolge der radioaktiven Strahlung an Leukämie. Während ihres Krankenhausaufenthaltes begann sie, Papierkraniche zu falten – inspiriert von einer alten japanischen Legende, nach der sich ein Wunsch erfüllt, wenn man 1000 Origami-Kraniche faltet. Sadako hoffte dadurch auf Heilung und Frieden, starb aber mit nur zwölf Jahren. Heute gelten Kraniche als weltweites Symbol für Frieden, Hoffnung und den Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen.
Beeindruckt vom Schicksal Sadako Sasakis kamen die Fünft- und Sechstklass-Kinder – unterstützt von Tutorinnen und Tutoren – eifrig der Aufforderung nach, selbst Kraniche zu falten, die nun im neuen Kalenderjahr als Symbole an verschiedenen Orten im Schulhaus daran erinnern, wie wichtig ein friedvolles Zusammenleben ist.