In der Fahrtenwoche begaben sich 39 Schülerinnen und Schüler der Q12 des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen, begleitet von Jutta Schidlo, Silke Knoll und Sebastian Thönes auf ihre Studienfahrt nach Süditalien. Nach einer langen Nachtfahrt erreichte die Gruppe am Samstag gegen Mittag ihr Ziel: das „Bleu Village“ in Meta di Sorrento. Die Lage der Unterkunft oberhalb der Küste bot einen unvergesslichen Ausblick auf das Mittelmeer und den Golf von Neapel. Doch nicht nur die Aussicht beeindruckte, auch das durchdachte Programm sorgte für eine gelungene Mischung. Es verknüpfte historische und kulturelle Inhalte mit Erholung und gemeinschaftlichem Erleben. Bei der Stadtführung durch Neapel vermittelte der Guide Peppe interessante Einblicke in die Geschichte, Alltagsleben und Aberglauben: Vom Blutwunder des heiligen San Gennaro bis zu den roten Glücksbringern, den cornicelli, reichte das Spektrum faszinierender lokaler Traditionen. Beeindruckend war auch die Besichtigung von Pompeji mit seinen gut erhaltenen römischen Bauten und Straßen. Die Vorstellung vom Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs wurde durch die detailreichen Überreste auf eindrucksvolle Weise lebendig. Des Weiteren stand ein Besuch der Tempelanlagen in Paestum auf dem Plan. Ergänzt wurde der Aufenthalt durch einen Besuch im kleinen Archäologischen Museum mit wertvollen Fundstücken aus der Region. Nach der eigenständigen Erkundung der antiken Tempelanlagen ging es weiter zur naheliegenden Büffelfarm „Barlotti“. Dort genoss die Gruppe eine Pause mit hausgemachtem Eis und Büffelmozzarella. Der Nachmittag am Sandstrand wurde dann für die Schülerinnen und Schüler zum eigentlichen Höhepunkt: Sonne, Meer ganz nach La Dolce Vita. Ein besonderes Erlebnis war der Tagesausflug zur Insel Capri. Trotz starken Wellengangs bei der Überfahrt empfing die Insel ihre Gäste mit einer Atmosphäre, die unvergesslich blieb. Wieder festen Boden unter den Füßen stand dann ein anspruchsvoller Fußmarsch zur Villa Jovis an. Die ehemalige Residenz von Kaiser Tiberius belohnte den Aufstieg der Gruppe mit einem weiten Blick über die Insel und das Meer. Neben den offiziellen Programmpunkten blieb aber auch noch ausreichend Freizeit, um die Stadt zu erkunden, im Meer zu baden und die italienische Küche zu genießen. Damit endete eine vielfältige und eindrucksvolle Studienfahrt, geprägt von lebendiger Geschichte, interessanten Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen.
